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Hitzeschutz am Arbeitsplatz

Steigen die Temperaturen und heizen sich Arbeitsräume auf über 26 °C auf, wird wirksamer Hitzeschutz im Gesundheitswesen schnell zur praktischen Herausforderung. Langes Stehen, körperlich anstrengende Tätigkeiten sowie das Tragen von Arbeits- und Schutzkleidung können die Wärmebelastung zusätzlich verstärken.

Die Grundlage für einen wirksamen Hitzeschutz bildet die Gefährdungsbeurteilung nach § 5 Arbeitsschutzgesetz. Dabei gilt es, mögliche Belastungen frühzeitig zu erkennen, Raum- und Umgebungstemperaturen richtig zu erfassen und zu bewerten sowie geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen. So können Einrichtungen bereits im Vorfeld klare Vorgehensweisen für besonders warme Arbeitstage entwickeln.

Die Arbeitsstättenverordnung fordert gesundheitlich zuträgliche Raumtemperaturen. Die ASR A3.5 „Raumtemperatur“ konkretisiert diese Anforderungen und beschreibt, ab welchen Temperaturen Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen in Betracht kommen.

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