Hitzeschutz am Arbeitsplatz
Hitzeschutz im Gesundheitswesen: Belastungen richtig beurteilen und wirksame Maßnahmen umsetzen
Wenn die Temperaturen steigen und sich Arbeitsräume auf über 26 °C aufheizen, wird Hitzeschutz im Gesundheitswesen schnell zur praktischen Herausforderung. Langes Stehen, körperlich belastende Tätigkeiten sowie das Tragen von Arbeits- und Schutzkleidung können die Wärmebelastung zusätzlich erhöhen.
Grundlage für einen wirksamen Hitzeschutz ist die Gefährdungsbeurteilung auf Grundlage des § 5 Arbeitsschutzgesetz: Belastungen müssen erkannt, Raum- und Umgebungstemperaturen korrekt beurteilt und daraus passende Maßnahmen abgeleitet werden. So lässt sich frühzeitig festlegen, was bei steigenden Temperaturen konkret zu tun ist.
Die Arbeitsstättenverordnung fordert gesundheitlich zuträgliche Raumtemperaturen, und die ASR A3.5 „Raumtemperatur“ konkretisiert, ab welchen Temperaturen Handlungsbedarf besteht und welche Maßnahmen erforderlich sind.
Das 60-minütige Webinar zeigt anhand konkreter Situationen, wie Einrichtungen systematisch vorgehen können: Temperaturen korrekt messen und bewerten, Hitzequellen im Betrieb erkennen, Sonnenschutz und Klimageräte sinnvoll einsetzen sowie aus der Gefährdungsbeurteilung konkrete technische, organisatorische und personenbezogene Hitzeschutzmaßnahmen ableiten.
Ihr Nutzen
- Handlungsbedarf bei Hitze frühzeitig erkennen
- Rechtliche Anforderungen verständlich einordnen
- Passende Hitzeschutzmaßnahmen kennen und vorbereiten
- Verantwortlichkeiten und Abläufe für Hitzeperioden besser organisieren
- Gefährdungsbeurteilung und Hitzeschutzkonzept gezielt weiterentwickeln
Teilnehmende
Führungskräfte, Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen, Praxisleitungen, Personalverantwortliche, Sicherheitsbeauftragte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit sowie Klima- und Hitzeschutzbeauftragte im Gesundheitswesen
Abschluss
Teilnahmebestätigung
Inhalte
- Typische Wärmebelastungen im Gesundheitswesen und besonders belastete Arbeitsbereiche identifizieren
- Raum- und Umgebungstemperaturen korrekt messen und bewerten
- Handlungsschwellen nach ASR A3.5 und konkrete Konsequenzen für den Betrieb
- Hitze in der Gefährdungsbeurteilung: Risiken erfassen und Maßnahmen ableiten
- Hitzequellen im Betrieb erkennen, z. B. Server und elektrische Geräte
- Außen- und innenliegenden Sonnenschutz sinnvoll einsetzen
- Lüftung und mobile Klimageräte richtig nutzen und zusätzliche Abwärme vermeiden
- Organisatorische und personenbezogene Maßnahmen für besonders belastete Beschäftigte
- Konkretes Vorgehen vor und während Hitzeperioden anhand typischer Praxisfälle
Häufig gestellte Fragen
Für wen ist das Webinar geeignet?
Für Führungskräfte und Verantwortliche in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, MVZ, Laboren, Apotheken sowie Büro- und Verwaltungsbereichen im Gesundheitswesen.
Welche Vorkenntnisse werden benötigt?
Keine. Das Webinar konzentriert sich auf die praktische Umsetzung; die erforderlichen Grundlagen werden verständlich und ohne unnötige Fachsprache vermittelt.
Welche Hitzeschutzmaßnahmen werden behandelt?
Im Mittelpunkt stehen konkrete Maßnahmen wie Sonnenschutz, Temperaturmessung, Lüftung und Klimageräte, das Erkennen betrieblicher Hitzequellen sowie organisatorische und personenbezogene Maßnahmen.
Was kann ich nach dem Webinar konkret anwenden?
Sie können Raum- und Umgebungstemperaturen korrekt beurteilen, daraus konkreten Handlungsbedarf ableiten und geeignete Maßnahmen für Ihren Betrieb auswählen und in die Gefährdungsbeurteilung integrieren.
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